Ferrari 296 Speciale - Aerodynamik

Quelle: AUTOMOTOTV (Glomex)

Die vertikale Last des 296 Speciale beträgt 435 kg bei 250 km/h, 20% mehr als beim 296 GTB. Die aerodynamische Entwicklung folgte zwei grundlegenden Prinzipien: die Evolution und Verfeinerung des Ursprungsfahrzeugs einerseits, indem der ursprüngliche Geist neu interpretiert und die Leistung in Bereichen wie Frontstoßstange und Unterboden extrem gesteigert wurde; andererseits der Transfer von in Rennsportwettbewerben gereiften aerodynamischen Konzepten, insbesondere beim 296 Challenge, in einer neuen Form für ein Straßenfahrzeug. Diese Verbindung von Evolution und technologischem Transfer war der rote Faden, der zur Definition der technischen Basis des 296 Speciale führte, dank einer akribischen Optimierungsarbeit in CFD und Windkanaltests, um die beste Integration von Aerodynamik und Stil zu suchen. Am Heck sind die seitlichen Flügel eines der markantesten aerodynamischen Elemente des Fahrzeugs, die zwei Rennsport-inspirierte aerodynamische Konzepte verschmelzen: die seitlichen Klappen des FXX K und die äußeren Schotts des Stoßfängers des 296 Challenge. Dank ihrer gekrümmten Geometrie, die die hintere Ecke umschließt, erfüllen sie eine doppelte Funktion: Das vertikale Schott ermöglicht eine optimale Verwaltung des Fahrzeugwirbels und reduziert den Widerstand, während die horizontale Fläche profiliert ist, um aerodynamischen Auftrie zu erzeugen. Ihre Position am Heck ermöglicht es ihnen auch, mit dem Luftstrom der hinteren Kühler zu interagieren und deren Effizienz zu verbessern. Die seitlichen Flügel ergänzen den aktiven Spoiler des 296 GTB, der sowohl mit einer neuen Aktuierungslogik überarbeitet wurde, die die Übergangszeit in den High-Downforce-Modus minimiert, als auch durch die Einführung einer Medium-Downforce-Position, die die Stabilität des Hecks bei hohen Geschwindigkeiten verbessert.

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