Oberster Gerichtshof erlaubt Verbot für Transgender-Truppen
Der Oberste Gerichtshof hat der Trump-Regierung erlaubt, ein vorübergehendes Verbot des Dienstes von Transgender-Personen im Militär durchzusetzen, solange die Anfechtungsklagen laufen. Das Verbot geht davon aus, dass Transgender nicht diensttauglich sind, und könnte zum Ausschluss von dekorierten Offizieren führen. Drei liberale Richter sprachen sich gegen den Schritt aus, aber die Mehrheit gab keine Erklärung ab, wie es bei Notstandsentscheidungen üblich ist. Verteidigungsminister Pete Hegseth unterstützte die Entscheidung und wies die Dienststellen an, sich auf die Identifizierung von Transgender-Soldaten vorzubereiten, die entfernt werden sollen. Er betonte die Beendigung dessen, was er als „Wokeness“ bezeichnete, und sagte: „Keine Kerle in Kleidern mehr“. Das Verteidigungsministerium hat keine unmittelbaren Maßnahmen ergriffen, sondern prüft derzeit die nächsten Schritte. Bundesrichter im Bundesstaat Washington, in New Jersey und in der Hauptstadt hatten das Verbot zuvor blockiert, wobei ein Richter darauf verwies, dass es in den vergangenen vier Jahren des offenen Dienstes keine Probleme gegeben habe. Zu den Klägern gehört auch Navy Commander Emily Shilling, eine Kriegsveteranin mit fast 20 Dienstjahren. LGBTQ-Interessengruppen verurteilten die Entscheidung des Gerichts als diskriminierend und schädlich für die militärische Einsatzbereitschaft. Die Politik der Trump-Ära ersetzte eine Regelung aus der Obama-Ära, die den offenen Dienst erlaubte. Das Verbot könnte Tausende von Soldaten betreffen, obwohl sie weniger als 1 % des Militärs ausmachen. Es wird erwartet, dass die juristischen Auseinandersetzungen noch Monate andauern werden.
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