Paramount zahlt Trump 16 Millionen Dollar zur Beilegung der „60 Minutes“-Klage

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Paramount hat sich bereit erklärt, US-Präsident Donald Trump 16 Millionen Dollar zu zahlen, um seine Klage wegen der Bearbeitung eines „60 Minutes“-Interviews beizulegen. Der Vergleich deckt Trumps Anwaltskosten, der Rest geht an seine künftige Präsidentenbibliothek. Der Vergleich beinhaltet auch die Verpflichtung, schriftliche Abschriften künftiger „60 Minutes“-Interviews mit Präsidentschaftskandidaten zu veröffentlichen, enthält jedoch keine Entschuldigung. Trump hatte Paramount auf 10 Milliarden Dollar verklagt und behauptet, CBS habe die Kommentare von Vizepräsidentin Kamala Harris zugunsten der Demokraten irreführend bearbeitet. Rechtsexperten sahen den Fall als schwach an und erwarteten, dass CBS unter Berufung auf den Schutz des ersten Verfassungszusatzes obsiegen würde, aber Paramount entschied sich für einen Vergleich. Berichten zufolge hatte das Unternehmen Bedenken, dass die Klage den geplanten Verkauf an Skydance erschweren könnte, ein Geschäft, das die Zustimmung der Regierung erfordert. Shari Redstone, die Vorsitzende von Paramount und eine Schlüsselfigur bei der Skydance-Fusion, unterstützte die Vergleichsgespräche, da sie die Risiken eines langwierigen Rechtsstreits anführte. Interne Spannungen wegen des Rechtsstreits trugen dazu bei, dass die Präsidentin von CBS News, Wendy McMahon, und der ausführende Produzent von „60 Minutes“, Bill Owens, das Unternehmen verlassen mussten. Kritiker, darunter die Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders, haben Bedenken geäußert, dass die Zahlung als Bestechung angesehen werden könnte. Die Freedom of the Press Foundation plant, den Vorstand von Paramount wegen des Deals zu verklagen. Paramount hat erklärt, die Einigung stehe in keinem Zusammenhang mit den laufenden Fusionsbemühungen.

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