30 November 2022
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Angespannte Lage in Tierheimen
Achtung, bei diesen Kulleraugen, Schnurrhaaren und Samtpfötchen kann einem wirklich das Herz aufgehen. Aber so süß Hund, Katze, Kaninchen und Co. auch sind, sie alle sitzen aktuell im Tierheim und die sind an der Belastungsgrenze. In Hersbruck gibt es zwar noch Notfallplätze, aber auch hier ist das Tierheim voll.
Minka ist fünf Monate alt. Gemeinsam mit ihrer Katzenschwester Gabi kam sie im Juni ins Tierheim nach Hersbruck. Seitdem wohnen, spielen und schmusen die beiden Findelkinder hier mit vielen anderen Tierheimkatzen. Spielgefährten gibt es so einige, denn die Tierheime in Deutschland sind mehr als ausgelastet. Inzwischen befürchtet der deutsche Tierschutzbund, dass bundesweit jedes Vierte Tierheim wegen steigender Kosten vor der Schließung steht. Auch das Tierheim in Hersbruck ist am oberen Rand der Kapazität.
Kosten steigen immer weiter
Die Tiere brauchen Futter, Zuneigung, aber auch ein warmes Plätzchen. Gerade in Zeiten der Energiekrise sind die Unterbringungskosten für die Tiere im Tierheim massiv gestiegen. Das merkt auch Ronja Seidl, stellvertretende Tierheimleitung Hersbruck. Aber nicht nur die Energie- und Personalkosten steigen und bringen vielerorts Tierheime in Bedrängnis. Gerade bei gefundenen Tieren ist der erste Gang der zum Tierarzt und auch hier sind die Behandlungskosten gestiegen. Das merken nicht nur die Tierheime, sondern vor allem die Tierbesitzer.
Vermittlungsstopp vor Weihnachten
Hunde, Katzen, Kaninchen und noch viele mehr: sie alle suchen aktuell ein neues, liebes Zuhause. Trotz der großen Auslastung sind die Tierheime bei der Vermittlung an zukünftige Halter aber vorsichtig, gerade in der Vorweihnachtszeit.
Bis es für Minka in ein neues Zuhause geht, spielt und schmust sie weiterhin im Tierheim in Hersbruck mit den vielen anderen Katzenkindern.
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