3 von 10 Erwachsenen fürchten sich noch immer vor der Dunkelheit
Etwa drei von zehn erwachsenen US-Amerikanern geben an, sich nach wie vor vor der Dunkelheit zu fürchten – ein Zeichen dafür, dass manche Ängste aus der Kindheit nie ganz verschwinden. Eine aktuelle Umfrage von Talker Research unter 2.000 Amerikanern ergab, dass sich 29 Prozent in der Dunkelheit immer noch unwohl fühlen. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. Viele Erwachsene haben Strategien entwickelt, um mit ihrer Angst umzugehen: Jeder Vierte schläft mit einem Nachtlicht, und 10 Prozent lassen das Licht die ganze Nacht eingeschaltet. Interessant ist, dass Männer doppelt so häufig wie Frauen bei voller Beleuchtung schlafen – ein Hinweis darauf, dass Ängste nicht immer den üblichen Geschlechterklischees entsprechen. Fachleute vermuten, dass die „gruselige Jahreszeit“ im Oktober diese Angst noch verstärken kann. Horrorfilme und Halloween-Feierlichkeiten bringen viele Schlafgewohnheiten durcheinander. Obwohl Männer eher dazu neigen, Horrorfilme zu mögen, zeigen Studien, dass sie häufiger unter Albträumen leiden und schlechter schlafen als Frauen – besonders nach dem Gruselkonsum. Männer mögen zwar eher Horrorfilme, haben aber auch schlimmere Albträume und eine schlechtere Schlafqualität als Frauen. Psychologen erklären, dass die Angst vor Dunkelheit – auch Nyktophobie genannt – auf uralte Überlebensinstinkte zurückgeht, die unser Verhalten bis heute beeinflussen.
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