POV: Ein Bundesligaspiel aus Schiedsrichter-Perspektive

Quelle: KIVVON SPOTLIGHT SPORT (Glomex)

Der Videobeweis, oder auch VAR, gehört in der 1. und 2. Fußballbundesliga der Männer mittlerweile zum gewohnten Bild dazu. Seit der Saison 2017/ 2018 unterstützt ein Videoschiedsrichter-Team das Unparteiischengespann auf dem Feld. Der Sitz des VAR ist der sogenannte „Kölner Keller“. Dass es trotz Videobeweis zu nicht wirklich nachvollziehbaren, oder auch eindeutigen Fehlentscheidungen kommt, erhitzt an jedem Spieltag aufs Neue die Gemüter von Spielern, Trainern und auch Fans. Dass der VAR tatsächlich wieder abgeschafft wird, ist höchst unwahrscheinlich. Die DFL will aber mit anderen Maßnahmen dafür sorgen, die Arbeit der Schiris für alle transparenter zu machen. Eine Möglichkeit ist die sogenannte Schiedsrichter Kamera, kurz Ref-Cam, eine Kamera, die am Funk-Headset des Schiedsrichters angebracht wird. Am 23.Spieltag wurde die Ref-Cam das erste Mal durch Schiri Daniel Schlager in der Bundesliga getestet. Und zwar bei der Begegnung Eintracht Frankfurt gegen VfL Wolfsburg. Die Fußballfans sind dadurch hautnah dabei und sehen aus Schiri-Perspektive, was alles nach nur einer Spielszene gecheckt werden muss. Noch war der Einsatz der Ref Cam in der Bundesliga eine einmalige Sache. Was glaubt ihr, könnte ein regelmäßiger Einsatz die Arbeit von Schiris erleichtern?

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