Todesurteil: US-Justiz lässt Hinrichtung von Kenneth E. Smith mit Stickstoff zu
Die US-Justiz hat die geplante Hinrichtung des zum Tode verurteilten Straftäters Kenneth Eugene Smith im Bundesstaat Alabama mit Stickstoff zugelassen. Der 1996 wegen Auftragsmordes verurteilte 58-Jährige scheiterte am Mittwoch sowohl vor dem Supreme Court in Washington als auch vor einem Berufungsgericht mit dem Antrag, die Hinrichtung zu stoppen. Smith könne nicht belegen, dass die Anwendung von sogenannter Stickstoffhypoxie als neue und neuartige Methode eine „grausame und ungewöhnliche“ Bestrafung darstelle, hieß es im Urteil des Berufungsgerichts. Menschenrechtsexpert:innen der Vereinten Nationen und von Amnesty International warnen vor einem möglicherweise grausamen Tod. Dafür, dass die Inhalation von reinem Stickstoff keine schwerwiegenden Leiden verursache, gibt es demnach keine wissenschaftlichen Beweise.
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