FDA genehmigt wirksame Injektion zur HIV-Prävention, die nur zweimal im Jahr eingenommen werden muss

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Die Food and Drug Administration (FDA) hat das HIV-Präventionsmedikament Lenacapavir zugelassen, das nur noch zweimal im Jahr verabreicht werden muss. Das injizierbare Medikament, das unter dem Namen Yeztugo vertrieben wird, kann von Personen mit hohem HIV-Risiko nur einmal alle sechs Monate eingenommen werden, was einen Meilenstein im Kampf gegen das Immunschwächevirus darstellt. Das von Gilead Sciences entwickelte Yeztugo wurde von der FDA zugelassen, nachdem klinische Studiendaten gezeigt hatten, dass 99,9 % der Teilnehmer, die das Medikament zur HIV-Prävention erhielten, nicht infiziert wurden. Der Vorstandsvorsitzende von Gilead, Daniel O'Day, bezeichnete die Zulassung des Medikaments als einen „Meilenstein im jahrzehntelangen Kampf gegen HIV“. "Yeztugo wird uns helfen, HIV in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zu verhindern. Wir haben jetzt eine Möglichkeit, die HIV-Epidemie ein für alle Mal zu beenden", erklärte O'Day in einer Pressemitteilung. Die Wissenschaftler von Gilead fanden außerdem heraus, dass das Medikament im Vergleich zu täglich eingenommenen PrEP-Tabletten cisgeschlechtliche Frauen um 96 % wirksamer davor schützt, HIV-positiv zu werden. Die Studien zeigten auch, dass das Medikament eine 100-prozentige Wirksamkeit bei Männern hat, die Geschlechtsverkehr mit anderen Männern und geschlechtshomogenen Menschen haben. Nach Angaben der CDC wird die Zahl der HIV-Neuinfektionen in den USA für das Jahr 2022 auf 31.800 geschätzt. Trotz der Zulassung des Medikaments sind HIV-Organisationen besorgt über die jüngsten Mittelkürzungen bei den von den USA unterstützten globalen HIV-Behandlungs- und Präventionsprogrammen. Erst letzten Monat hat die US-Regierung die Finanzierung eines Großteils der HIV-Impfstoffforschung eingestellt, weil sie der Meinung ist, dass die derzeitigen Ansätze zur Bekämpfung des Virus ausreichen.

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