Schwere Unwetter ziehen über Bayern - Autofahrer müssen aus Flut gerettet werden

Quelle: NEWS5 (Glomex)

Starke Gewitter und Dauerregen sorgte in der Nacht zum Mittwoch im Osten und Norden Bayerns für Chaos. Ein Lieferwagen und mehrere Autos wurden von den Wassermassen in Kastl (Lkr. Amberg-Sulzbach) erfasst, weggeschwemmt und blieben an einer Brücke stecken. Die Fahrzeuge verstopften den Abfluss der Lauterach, die zum reißenden Strom anschwoll. Feuerwehrkräfte mussten sie mit Seilen und Baggern sichern und bergen. Festsitzende Autofahrer mussten laut Feuerwehr befreit werden. Ein Ähnliches Bild in Oberfranken. Hier kam es zu einer Vielzahl von Einsätzen. Besonders betroffen von Unwettern waren Bamberg und Umgebung. Allein in Bamberg kam es innerhalb kürzester Zeit zu 120 Einsätzen. Die Einsatzkräfte rückten vor allem wegen vollgelaufener Keller und überschwemmter Straßen aus. Dazu gab es zehn witterungsbedingte Unfälle. Schwer verletzt wurde dabei niemand. Immer wieder kam es auch zu brenzligen Situationen wie hier in einer Unterführung in Bamberg. Die Feuerwehr musste Personen aus ihren Fahrzeugen retten, die sich zuvor in den fluten festgefahren hatten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Dienstagnachmittag eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier für Mittelfranken, Oberfranken und die Oberpfalz herausgegeben. Die Meteorologen warnten vor Blitzschlag, umstürzenden Bäume und Überflutungen. Das Tief zieht jetzt langsam nach Norden ab. Laut Deutschem Wetterdienst sind ab heute Mittag vor allem in Südbayern einzelne Regenschauer und Gewitter möglich.

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