Verstärkte Bleiche am Great Barrier Reef eine Folge des Klimawandels

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Das australische Great Barrier Reef hat die fünfte Massenbleiche in acht Jahren erlebt, und Experten befürchten, dass die globale Erwärmung die Ursache ist. Die Bleiche tritt auf, wenn die Korallen des Riffs extremer Hitze ausgesetzt sind, was sie dazu zwingt, die Algen abzustoßen, die ihnen Leben und Farbe verleihen. Wissenschaftler betonten, dass drastische Klimaschutzmaßnahmen erforderlich sind, damit das Riff überleben kann, da bis 2016 nur zwei Massenbleicheereignisse verzeichnet wurden. "Die Häufigkeit und das Ausmaß, in dem diese Massenbleiche jetzt auftritt, ist erschreckend. Jeden Sommer halten wir den Atem an", sagte David Ritter von Greenpeace Australien. Simon Bradshaw vom Climate Council fragte sich, ob Australien die Gesundheit des Riffs ernst nimmt, da "wir jedes Jahr die Kohle- und Gasindustrie ausbauen". Das Great Barrier Reef besteht aus 320 Riffen, die sich über 1.400 Meilen vor Australiens Nordostküste erstrecken. Seit über 40 Jahren steht es unter Denkmalschutz, doch laut Unesco ist sein Status durch die Erwärmung der Meere und die Verschmutzung "ernsthaft bedroht". Das Great Barrier Reef wird seinen Status verlieren, wenn die Unesco es für "gefährdet" erklärt, eine Entscheidung, die laut BBC im Juli erneut überprüft wird. Umweltministerin Tanya Plibersek sagte, der Klimawandel sei "die größte Bedrohung für die Korallenriffe" und betonte die Notwendigkeit, Mittel für den Schutz bereitzustellen. "Es ist wichtig, dass wir alles tun, um diesen wunderbaren Ort für unsere Kinder und Enkel zu schützen", sagte Plibersek.

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