Was sind die wirklichen Risiken in Flugzeugen bei Turbulenzen?

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Obwohl viele Menschen Angst vor dem Fliegen haben, ist ein Flugzeug statistisch gesehen die sicherste Art zu reisen. Laut einer Studie der Harvard-Universität liegt die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Ereignisses während eines Fluges bei eins zu 11 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Autofahrt ums Leben zu kommen, liegt bei eins zu 185.000 und steigt auf eins zu 10.000 bzw. eins zu 5.000, wenn man mit dem Fahrrad oder Motorrad unterwegs ist. Trotz der vorliegenden Daten ist die Angst vor dem Fliegen weitaus verbreiteter als die vor dem Auto oder dem Motorrad: 10.000 Meter über dem Boden zu sein, löst das Gefühl aus, im Falle einer Gefahr keinen Fluchtweg zu haben. In Situationen, in denen Turbulenzen auftreten, kann sich diese Angst bemerkbar machen. Turbulenzen sind das Ergebnis von „Luftlöchern“, die durch das Zusammentreffen von heißen und kalten Luftmassen entstehen. In Wirklichkeit gibt es keine Löcher: Die Luft ist vorhanden und drückt das Flugzeug von unten an und stützt es im Flug gegen die Schwerkraft.  Turbulenzen stellen für Flugzeuge keine Gefahr dar, da die Tragflächen so konstruiert sind, dass sie sehr flexibel sind und auch schweren Wetterbedingungen standhalten. Aber auch wenn Turbulenzen an sich nicht gefährlich sind, sollten die Fluggäste darauf achten, dass keine Gegenstände oder Gepäckstücke aus dem Gepäckfach fallen und dass sie angeschnallt sind, um nicht von ihrem Sitz geschleudert zu werden.

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