Lungenkrebs-Studie überrascht: Neue Details zu Risiko-Faktoren bekannt
Eine bahnbrechende Studie in Großbritannien liefert neue Erkenntnisse im Kampf gegen Lungenkrebs, der selbst Nichtraucher bedroht. Wissenschaftler des Francis Crick Institute und des University College London legen dar, wie Luftverschmutzung, insbesondere Feinstaubpartikel PM2.5, zu genetischen Mutationen führen kann, die mit dieser tödlichen Krankheit in Verbindung stehen. Bisher war der direkte Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und Lungenkrebs unklar. Die akribische Analyse von Hunderttausenden Patientenakten und experimentelle Studien an Mäusen offenbarten nun das erhöhte Risiko durch Luftverschmutzung für Mutationen in den Genen EGFR und KRAS, beides bekannte Akteure in der Krebsentstehung. Diese Entdeckung ist nicht nur für die Wissenschaft faszinierend, sondern birgt auch das Potenzial für präventive Maßnahmen. Ein Antikörper gegen Interleukin 1 beta könnte Entzündungsprozesse und damit die Krebsentwicklung verhindern.
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