Verbrenner wird „teuerste Variante“ – Studie prognostiziert günstigere E-Autos
Wird der Verbrenner zur „teuersten Variante“? Eine Studie prognostiziert jetzt günstigere E-Autos. E-Autos sind im Vergleich zum Verbrenner in letzter Zeit deutlich teurer geworden. Kein Wunder also, dass die Händler für das Jahr 2024 pessimistisch sind, was die Verkaufszahlen angeht. Bisher sorgt die Batterie dafür, dass die Elektroautos so teuer sind. Laut einer Auswertung des Forschungszentrum Jülich kostet die Herstellung einer Kilowattstunde Lithium-Ionen-Batteriezelle (LIB) in den USA aktuell 94,50 US-Dollar (87,57 Euro) und 64,5 Kilogramm CO₂-Emissionen. In den kommenden Jahren soll der Preis weiter fallen. Für 2025 wird eine Preisreduzierung von Lithium-Ionen-Akkus auf 83 Euro pro Kilowattstunde erwartet. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 600 Euro. Und das wirkt sich auch auf die Fahrzeugkosten aus. Detlef Stolten, Direktor des Jülicher Instituts für Techno-ökonomische Systemanalyse erklärt: „Unsere Analysen zeigen, dass schon in den nächsten Jahren die Elektromobilität in den allermeisten Fällen die preisgünstigere Alternative werden wird und sich dieser Trend langfristig weiter verstärken wird.“
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