Die Ursprünge des Valentinstages: Der Trotz eines Priesters, der die Geschichte prägte
Der Valentinstag ist ein Tag, der von den einen geliebt und von den anderen verachtet wird, doch die meisten von uns sind sich seines gewalttätigen Ursprungs nicht bewusst. Der Valentinstag hat seine Wurzeln im dritten Jahrhundert bei einem Priester namens Valentin von Terni. Unter Missachtung des Dekrets von Kaiser Claudius II., das jungen Männern die Heirat untersagte, traute Valentin heimlich junge Paare in Hochzeitszeremonien. Die Folge dieser Missachtung war seine Enthauptung am 14. Februar, was die katholische Kirche dazu veranlasste, ihn als Heiligen anzuerkennen. Einige vermuten, dass der Valentinstag auch mit dem römischen Fest Lupercalia zusammenhängt, bei dem Fruchtbarkeit und Reinigung gefeiert werden. Luperci, die Priester des Gottes Lupercus, liefen nackt herum und schlugen Frauen mit Tierhäuten, um die Fruchtbarkeit zu gewährleisten. Die Verurteilung dieser Tradition führte schließlich zur Einführung des Valentinstages am 14. Februar 496 n. Chr. Das moderne, kommerzialisierte Fest, das wir heute kennen, nahm im 19. und frühen 20. Jahrhundert form an. 1913 wurden Valentinstagskarten von Hallmark Cards in Massenproduktion hergestellt, was den 14. Februar als den ultimativen Tag der Romantik festigte.
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